* Costa Rica 2026

27. April bis 13. Mai 2026

26. April 2026

 

Wie immer, wenn ich mit Edelweiss fliege, nutze ich die Möglichkeit vom Vorabend Check-In. So fahre ich am Abend zum Flughafen und gebe mein Gepäck in die Obhut von Edelweiss.




27. April 2026

 

Lydia bringt mich heute Morgen um 6.15 Uhr nach Effretikon zum Bahnhof. Kurz nach 6.30 Uhr komme ich in Zürich-Kloten an. Da Rolf nach mir eintrifft warte ich wie immer bei der grossen Anzeigetafel auf ihn. An diesem Montag sind noch nicht viele Leute am Flughafen und so geht es beim Zoll recht zügig. Wir gehen zu unserem Abfluggate und warten bis unser Flug aufgerufen wird. Rolf erzählt mir, dass leider eine Teilnehmerin, kurzfristig ins Spital musste und nicht mit uns mitkommen kann. Den zweiten Mitreisenden kennt Rolf nicht persönlich und darum wissen wir nicht, ob er da ist oder nicht. Unterwegs meldet sich dann Georg bei Rolf und somit sind wir komplett. Wir fliegen pünktlich von Zürich weg. Nach einem ruhigen Flug landen wir kurz nach Mittag Lokalzeit in San José der Hauptstadt Costa Ricas. Am Flughafen treffen wir dann unseren Guide Anthony der uns die ganze Zeit dann durch Costa Rica fahren wird. Vom Flughafen fahren wir zum Hotel Parque del Lago Boutique Hotel (www.parquedellago.com) in San José wo wir unsere Zimmer beziehen. Beim Nachtessen gibt uns Rolf noch einige Hinweise zu unserer Reise. Dann geht es zum ersten Mal in Costa Rica ins Bett um tief und fest zu schlafen.



Unsere Reiseroute



28. April 2026


Um 6.00 Uhr ist Tagwache und anschliessend Frühstück, denn wir müssen spätestens um 7.30 Uhr losfahren, denn wir müssen um 10.00 Uhr am Goshen-Dock ankommen um unser Schiff in die Lirio Lodge (www.liriolodge.com), in Barra de Pacuare zu erreichen. Auf dem Weg vom Goshen-Dock zur Lodge gibt es dann auch schon die ersten Tiere zu sehen. Es gibt da Wasservögel, Affen und eine grosse Anzahl Basilisken. Die Lodge ist sehr einfach eingerichtet aber sehr sauber und gemütlich. Vom «Speisesaal» aus hat man einen schönen Blick auf den Fluss.






29. April 2026


Nach dem sehr ausgiebigen Frühstück unternehmen wir eine Bootsfahrt auf den Tortuguero-Kanälen, einem Netz von Wasserwegen, das sich vom Süden (Stadt Limon) bis zur nicaraguanischen Grenze im Norden erstreckt. Auf dieser Fahrt können wir wieder einige Tiere fotografieren. Wir machen auch noch einen kurzen Besuch in der Gemeinde Barra de Pacuare. Die Bewohner versuchen so viel wie möglich mit der Natur zu leben und erfahren einiges über Naturschutzinitiativen, die zum Schutz des Ökosystems ergriffen wurden. Nach dem Nachtessen sind wir dann auf die Suche nach dem Rotaugen Laubfrosch gegangen. Wir hatten richtig Glück und konnten ein Exemplar sehr schön ablichten. Dann sind wir in unsere Bungalows, die einen zum Schlafen, die andern, um Bilder zu bearbeiten.




30. April 2026


Auch heute geht es wieder auf eine Bootsfahrt. Auch auf dieser Fahrt sehen wir wieder einige Tiere. Die ersten die wir sehen sind die zwei Kaimane, die in der Nähe der Lodge sich sonnen. Auch sehen wir zur Freude von Rolf unsere ersten Tukane, die sich sehr schön präsentieren. Nach dem Mittagessen versucht jeder für sich allein in der Umgebung der Lodge noch Motive zu finden. Von einem Besuch bei den Lederschildkröten sehen wir dann ab, da es fürs Fotografieren nicht geeignet ist. Distanz ca. 30 Meter, Nacht, kein Licht. So macht das echt keinen Spass und spart noch einige Dollar.




1. Mai 2026


Heute Morgen machen wir vor dem Frühstück eine Fahrt auf dem Kanal mit Kajaks. Das war zumindest der Plan. Wir sind noch keine 50 Meter vom Ufer entfernt beginnt es zu regnen, nein zu schütten. Wir haben dann schnell unsere Regensachen angezogen, die Fotoausrüstung in Sicherheit gebracht und sind so schnell wie möglich zurück an Land. Ab in den Bungalow, trockene Sachen anziehen und zum Frühstück. Nach dem Frühstück geht es ans zusammenpacken, denn heute geht es zurück zum Goshen-Dock. Während dieser Zeit geht der Blick ständig zum Himmel, denn wir müssen mit einem offenen Boot auf die stündige Fahrt zum Goshen-Dock. Es hat sich aber alles zum Guten gewendet und wir sind trocken am Dock angekommen. Auf einer abwechslungsreichen Fahrt durch das karibische Tiefland geht es nach Puerto Viejo de Sarapiqui. (Hier wollten Lydia und ich 2004 auf eine Flussfahrt. Die wurde abgesagt da der Fluss 8 Meter über Normalstand lag). In der Selva Verde Lodge (www.selvaverde.com/) beziehen wir für zwei Tage unsere Zimmer. Auf einer Wanderung durch den Regenwald bekommen wir einige Tiere zu sehen. 



2. Mai 2026


Auf einer weiteren Wanderung in LaSelva konnten wir wieder einige Tiere Fotografieren. Ein Höhepunkt waren sicher die Aras die auf einen Baum in Puerto de Sarapiqui sich an den vorhandenen Früchten gütlich daten. Am Abend sind wir dann mit Stirnlampen und Dauerlicht (kein Blitz) auf die Suche nach nachtaktiven Tieren gegangen. Wir haben Frösche und Insekten zu Gesicht bekommen.


3. Mai 2026


Nun geht es weiter in die nördlichen Tiefländer an der Grenze zu Nicaragua. In Boca Tapada fahren wir bis zur La Laguna del Lagarto Lodge (www.lagunalagartoecolodge.com/). Unsere Lodge ist für Fotografen ausgelegt da sie mitten im Regenwald liegt. Es gibt viele Äste auf denen immer wieder verschiedene Vogelarten landen und die Fotografen begeistert.


4. Mai 2026


Vom Essensraum hat man einen guten Blick auf die verschiedenen Orte am denen die Vögel immer wieder landen. So kann man beim Frühstück bereits Vögel beobachten und wer will auch fotografieren. Nach dem Frühstück geht es dann zu einem Highlight dieser Reise. Wir fahren zu einem Ansitz und warten da auf den farbenprächtigsten Geier der Welt. Wir werden nicht enttäuscht, denn es kommt eine grosse Anzahl von den Königsgeiern vorbei. Am späteren Nachmittag ist dann fotografieren, Bilder sichern oder ausruhen angesagt, so wie jeder es für sich will.



5. Mai 2026


Wir fahren heute mit dem Boot auf dem San Carlo River nach Norden in Richtung Grenze zu Nicaragua. Auf dieser Bootstour sehen wir viele Vögel und andere Tiere. In einem Restaurant am Fluss haben wir dann auf dem Tisch eine Gottesanbeterin gesehen. Die Kameras waren leider auf dem Boot und somit muss ein Handybild ausreichen. Zurück in der Lodge haben wir dann versucht eine kleine Eule, die ihr Nest in einem Baum hat, zu fotografieren. Ich habe zwei einigermassen brauchbare Bilder machen können, die ich aber nicht hier auf meine Homepage stelle.




6. Mai 2026


Heute verabschieden wir uns vom Norden von Costa Rica und machen uns auf den Weg nach La Fortuna, wo wir in der Arenal Observatory Lodge (www.arenalobservatorylodge.com) für die nächsten drei Tage unser Quartier beziehen. Bevor wir nach La Fortuna fahren, machen wir noch einen Besuch im Naturschutzgebiet Catarata del Toro. Auf verschiedenen Wegen kann man zu den Blue Falls wandern. Da die Abstiege zu den Fällen sehr steil sind und es ziemlich nass ist entscheide ich mich nichts zu riskieren und die Fälle, Fälle sein lassen. Rolf hat mir für den Reisebericht freundlicherweise ein Bild zur Verfügung gestellt.




7. Mai 2026


Ein Besuch in einem kleinen Park in der Nähe von La Fortuna bietet die Möglichkeit Frösche und Schlangen in ihrer natürlichen Umgebung zu fotografieren. Wir verbringen den Vormittag in diesem Park und können einige schöne Aufnahmen machen. Den Rest des Tages verbringen wir im Park der Lodge wo viele Tiere (Vögel, Schmetterlinge und Nasenbären) unterwegs sind und fotografiert werden wollen.


8. Mai 2026


Wir besuchen heute ein kleines privates Schutzgebiet in dem verschiedene Tiere zuhause sind. Wir finden Wasservögel, Eichhörnchen, Vögel und endlich die lange gesuchten Faultiere. Auf den Rückweg sehen wir dann noch einen Ara, der sein Nest in einem abgestorbenen Baum hat. Solange wir in der Nähe des Nestes waren, hat er sich auf einem Baum in der Nähe aufgehalten und hat gewartet, bis wir einige Meter weg gegangen sind. Dann ist er zum Nest geflogen. Am Abend konnten wir dann auch noch den Sonnenuntergang über dem Arenalsee beobachten und fotografieren.


9. Mai 2026


Wir verlassen den Vulkan Arenal und La Fortuna und fahren an den Zentralpazifik. Ein erster Zwischenstopp machen wir in einem privaten Schutzgebiet. Da haben wir die Möglichkeit den Quetzal (Göttervogel) zu finden und auch zu fotografieren. Nach einiger Zeit zeigt er sich dann auch und so konnten wir doch schöne Bilder machen. Anschliessend fahren wir weiter zum Fluss Tarcoles wo wir eine Weitere Bootstour machen wollen. Der Tarcoles ist bekannt dafür, dass er viele Krokodile beherbergt. Aber auch andere Tiere hat es immer in grosser Zahl. Nach dieser Bootstour geht es in die Berge zu unserer Lodge (www.macawlodge.com). Rund um die Lodge hat es einen ca. 5 Hektar grossen tropischen Garten in dem viele Bromelien und Helikonien aus allen Ländern wachsen. Im Garten gibt es auch sehr viele verschiedene Vögel die immer wieder auf Ästen in der Nähe sich niederlassen.


10. Mai 2026


Auch die zweite Bootstour auf dem Tarcoles-Fluss, die wir am morgen früh machen hat die Erwartungen erfüllt. So früh am Morgen sind noch keine Touristen unterwegs und so hatten wir auch dieses Mal das Boot für uns allein. Dieses Mal sind wir Richtung Meer gefahren. Kurz vor der Mündung in den Pazifik gab es eine grosse Anzahl von Fregattvögeln und von braunen Pelikanen. Aber auch die Krokodile haben sich schon wieder im Sand von der Sonne bescheinen lassen. Nach dem Mittagessen sind wir dann zurück in unsere Lodge gefahren und jeder hat die Zeit nach seinen Wünschen verbracht. Mit fotografieren im Park, Bilder bearbeiten oder einfach mit nichts tun.


11. Mai 2026


Die letzte Station auf unserer Reise liegt in den Bergen. Dieses Gebiet liegt in den Bergen der Talamanca-Bergkette auf bis zu 2500 Meter über Meer. Wir beziehen unsere Zimmer im Savegre Hotel Natural Reserve (www.savegre.com). Am Abend merkt man dann die Höhe, hatten wir doch nur noch 12° Celsius und konnten unsere Pullover sehr gut gebrauchen. Zusätzlich hat es auch noch geregnet und es war wirklich kalt. Das Motto der letzten zwei Tage lautet: «auf der Suche nach dem Göttervogel». Da wir schon das Glück hatten den Quetzal zu fotografieren war der Stress ihn zu finden nicht mehr so gross. Wir haben uns dann auch auf den vorhandenen Plattformen auf das Fotografieren von den sehr nervösen Kolibris fokussiert.



12. Mai 2026


Am letzten Tag, morgen geht es zurück nach San José und von da in die Schweiz, versuchen wir noch einmal den Quetzal zu finden. Da das nicht wirklich klappt sind die anderen Vögel, die ja auch noch da sind, wieder unsere Objekte. Ganz am Schluss erscheint dann doch noch ein Quetzal-Männchen. Wie immer in solchen Situationen hast du deine Kamera bereits verpackt, das falsche Objektiv drauf oder keine Sicht auf den Vogel da er im Blätterwald versteckt ist. Dann ist es gut, wenn du ihn schon im Kasten hast. Nach dem Nachtessen wird noch alles gepackt damit am Morgen kein Stress entsteht, wenn es zurück nach San José geht.


13. Mai 2026

 

Tagwache, Frühstück und dann alles Gepäck im Auto verstauen, denn nun geht es wirklich zurück nach San José. Unterwegs machen wir in einem Kleinen Restaurant noch einen Halt, trinken etwas und haben noch einmal die Gelegenheit einige Vögel von der Terrasse aus zu fotografieren. Dann geht es weiter nach San José. Wir sind um halb eins bereits am Flughafen, denn Anthony hätte das Auto schon um 13.00 Uhr zurückgeben müssen. Wir verbringen die Zeit auf dem Flughafen mit shoppen und nichts tun. Da unser Flieger sehr früh auf Zürich angekommen ist sind wir dann eine halbe Stunde früher abgeflogen. So sind wir auch entsprechend früher in Zürich angekommen und haben unsere Weiterfahrt ohne Stress erreichen können.




Zum Schluss wie immer der Dank an:

 

Lydia die mich wieder auf eine so großartige Reise geschickt hat.


Rolf der immer alles im Griff gehabt hat und uns mit seinem Wissen fotografisch weitergeholfen hat.


Georg der ebenfalls zum Gelingen dieser Reise beigetragen hat.


Anthony unseren Guide aus Costa Rica der uns viel über sein Land und die Tiere erzählt hat und der uns die ganze Zeit sicher und zuverlässig durch den nicht immer einfachen Verkehr gefahren hat.